
"Kritik der reinen Toleranz" [weiter]

Paul Spiegel "Was ist koscher?" [weiter]
Die bisherigen Ergebnisse der Operation deuten daraufhin, dass die Hamas schwere Schläge erlitten hat - gegen Hauptquartiere, Terroristen, Waffen- und Munitionslager, Tunnel, sowie Ihre Fähigkeiten, Waffen zu produzieren. Trotzdem sind sie noch immer in der Lage Raketen abzufeuern.
Die Führung der Hamas ist handlungsunfähig. Ihre Verwaltungsfähigkeiten wurden schwer beschädigt. Ranghohe Vertreter, darunter Kabinettsminister und Militärführer, verstecken sich in Krankenhäusern, darunter Geburtskliniken und Moscheen, und befinden sich in einem hysterieartigen Zustand.
Es gibt weitverbreitete Kritik in der allgemeinen Bevölkerung an der Hamas, die für die Situation verantwortlich gemacht wird. Es ist offensichtlich, dass die Nöte der Bevölkerung in Gaza die Hamas-Führung nicht interessieren. Die Hamas ist prinzipiell eher um ihr eigenes Wohlergehen und ihre eigene Sicherheit besorgt.
Der Einsatz der israelischen Verteidigungskräfte hat gezeigt, dass sich palästinensische Familien in Häusern von Terroristen befinden, in denen Sprengstoff, Raketen, Bomben, Waffen und Munition gelagert werden. Viele Moscheen im Gazastreifen wurden in große Waffenlager und Kommandoposten der Hamas umfunktioniert, in der Annahme, dass die Israelischen Verteidigungskräfte diese nicht angreifen.
Es gibt kein humanitäres Versorgungsproblem in Gaza. Israel ermöglicht den koordinierten Transport von humanitären Hilfsmitteln. Seit Beginn der Operation haben etwa 200 Lastwagen den Gazastreifen erreicht.
Israel steht in anhaltendem Dialog mit Mitgliedern der internationalen Gemeinschaft. Unser oberstes Ziel ist jedoch, auf lange Sicht die Sicherheit der israelischen Bevölkerung zu gewährleisten. Aus diesem Grund muss jeder internationale Vorschlag die Erreichung dieses Ziels fördern.
Israel wird weiterhin gegen die Hamas kämpfen, um die operativen Ziele zu erreichen: der Hamas einen energischen Schlag zu versetzen und die Sicherheitslage im Süden Israels langfristig zu verändern.
Die Israelischen Verteidigungskräfte tun alles, was in ihrer Möglichkeit steht, um zu vermeiden, dass unbeteiligte Palästinenser verletzt werden. Dazu gehört die Aussendung von Vorwarnungen, etwa durch 100 000 Warnanrufe an Palästinenser oder die Verteilung von Flugblättern. Tatsächlich wurden nach bisherigen Schätzungen etwa 40 unbeteiligte Palästinenser in den Kämpfen getötet. Die Hamas hat ihre Kommandoposten und Waffenlager im Herzen der Zivilbevölkerung gebaut und sie trägt deshalb die alleinige Verantwortung für diese Verluste.
Es ist wichtig zu betonen, dass die Hamas nicht die palästinensische Bevölkerung repräsentiert. Die Bevölkerung wird von der Palästinensischen Autonomiebehörde vertreten, mit der Israel in Verhandlungen steht, um einen Frieden zu erreichen. Die Hamas stellt auch ein Problem für die internationale Gemeinschaft dar, da sie ein zentrales Hindernis für den politischen Fortschritt ist.
Alle unsere Berichte weisen darauf hin, dass die Hamas Medienberichte nutzt, um Informationen über die Einschlagsorte ihrer Raketen zu erhalten und entsprechend Ziele im Süden Israels anzugreifen. Wir ersuchen die Medien daher inständig, verantwortungsvoll zu handeln und keine genauen Berichte über Raketentreffer oder andere Informationen zu verbreiten, die der Hamas helfen könnten.
Autor: Artikel vom: 02.01.2009
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