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Paul Spiegel "Was ist koscher?" [weiter]
Der Konflikt zwischen Israel und der islamofaschistischen Hamas-Terrorgruppe im Gazastreifen weitet sich aus. Die israelische Luftwaffe hat auch am Sonntag weitere Ziele der Hamas im Gazastreifen angegriffen. 40 Raketen feuerten Islamisten am Sonntag auf Israel. Angesichts der weiteren Eskalation des Konfliktes zwischen Israel und Hamas-Einheiten im Gazastreifen hat die israelische Armee rund 6.500 Reservisten einberufen. In den kommenden Tagen sollen sogar weitere Reservisten zum Dienst in der Armee einberufe werden. Diese unterstützen die Armee zum einen in den Städten und Ortschaften, die von einem erneuten Raketenbeschuss getroffen wurden. Alleine am Sonntag schlugen rund 40 Raketen in Israel ein. Zum anderen bereitet Israel offenbar eine Bodenoffensive im Gazastreifen vor - alle Anzeichen verdichten sich, dass in den kommenden Tagen auch Panzer in das von der Hamas kontrollierte Gebiet einrollen. Gleichzeitig öffnete Israel Grenzübergänge für humanitäre Hilfslieferungen an die Zivilbevölkerung im Gazastreifen, die von den Islamisten wie Geiseln gehalten wird.
Am Sonntagmorgen griffen israelische Kampfflugzeuge erneut Ziele der Hamas im Gazastreifen an, nach Angaben der Tageszeitung "Ha'aretz" sollen rund 60 Gebäude und Einrichtungen angegriffen worden sein. Darunter waren auch eine Moschee und ein Fernsehsender. Die Zahl der Todesopfer stieg laut Medienberichten auf 270.
Israel reagierte mit der Operation "Gegossenes Blei" auf den seit Jahren andauernden Beschuss durch palästinensische Terroristen aus dem Gazastreifen. Alle Maßnahmen, diese Angriffe zu unterbinden, waren bislang gescheitert. Palästinenserpräsident Abbas gab der Hamas eine erhebliche Mitschuld an der Eskalation, da diese den Waffenstillstand mit Israel nicht nur laufend gebrochen, sondern auch einseitig aufgekündigt hatte. Die Arabische Liga will sich demonstrativ erst am kommenden Mittwoch überhaupt mit der Situation beschäftigen.
Autor: Artikel vom: 28.12.2008
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